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Die Berufsunfähigkeitsversicherung
Kleine Fibel zum Thema Berufsunfähigkeit


Wie sieht die gesetzliche Versorgung heute aus ? Beispiele aus dem Leben

Mit der Rentenreform vom 01.01.2001 hat die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung ihre Leistungen erheblich herabgesetzt. Einen Anspruch auf BU- bzw. EU-Rente haben nur noch Personen, die vor dem 01.01.1961 geboren wurden. Doch selbst dann wird nur noch die halbe Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Dies setzt jedoch voraus, dass die betroffene Person nachweislich weniger als sechs Stunden pro Tag arbeitsfähig ist.

Für Personen, die jünger als 40 Jahre sind, besteht die abstrakte Verweisung. Das bedeutet, sie werden an andere Arbeitsstellen verweisen, selbst wenn diese nicht ihrer Ausbildung oder ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit entsprechen. Sollte sich auf dem Arbeitsmarkt jedoch keine geeignete Stelle finden, wird die Rente weiterhin bezahlt.

Die Erwerbsminderungsrente richtet sich nach dem zeitlichen Leistungsvermögen

Die Neuregelung sieht vor, dass die volle Erwerbsminderungsrente nur bei weniger als drei Stunden täglicher Belastbarkeit gezahlt wird. Wer drei bis sechs Stunden einsatzfähig ist, erhält die halbe Erwerbsminderungsrente und wer in der Lage ist, mehr als sechs Stunden täglich zu arbeiten, hat keinerlei Anspruch auf Erwerbsminderungsrente.

Beispiele aus dem Erwerbsleben

Heinz Kranach, Betriebswirt, Abitur und Studium, Jahrgang 1954, drei Kinder, Renteneintritt voraussichtlich mit 65 Jahren. Herr Kranach ist in einem internationalen Logistikunternehmen angestellt. Derzeitig arbeitet er in einer Niederlassung seiner Firma in den alten Bundesländern. Sein Bruttogehalt beträgt 3.655,- , sein Nettogehalt 2.350,- .

Berufs-/Erwerbsunfähigkeit/Erwerbsminderung:

Nach altem Recht könnte Herr Kranach eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente von 655,- , bzw. eine monatliche Erwerbsunfähigkeitsrente von 985,- erhalten.

Nach neuem Recht erhält er bei sechs Stunden täglicher Belastbarkeit keine Bezüge. Sollte er drei bis sechs Stunden täglich arbeitsfähig sein, erhielte er monatlich 480,- , bei weniger als drei Stunden täglich bekäme er immerhin 960,- pro Monat.

Beate Horsch, Bürokauffrau, Abitur und Ausbildung, Jahrgang 1979, ledig, kinderlos, Renteneintritt voraussichtlich 2044, angestellt in einem Versandhaus in den alten Bundesländern. Sie bezieht ein Bruttogehalt von 2.130,- also 1.310,- netto.

Berufs-/Erwerbsunfähigkeit/Erwerbsminderung:

Frau Horsch erhielte nach altem Recht eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 575,- monatlich, respektive eine Erwerbsunfähigkeitsrente von860,- im Monat.

Nach aktuellen Recht hingegen stünden ihr bei weniger als drei Stunden täglicher Arbeitsfähigkeit monatlich 832,- zu. Sofern Frau Horsch drei bis sechs Stunden pro Tag arbeiten kann, erhält sie nur noch 416,- im Monat. Ist sie in der Lage mehr als sechs Stunden pro Tag zu arbeiten, hat sie keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente.


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