Home
Ihr persönliches
Angebot
Terminologie,
Begriffe
Impressum
Weitere Versicherungen
Haftungsausschluß
Die Berufsunfähigkeitsversicherung
Kleine Fibel zum Thema Berufsunfähigkeit


Höhe der Privaten Versorgung/Probleme spezieller Berufgruppen

Höhe der privaten BUV

Bei der Festlegung der Höhe des privaten Versicherungsschutzes ist unbedingt darauf zu achten, dass die Einkünfte aus der gesetzlich und privaten Berufsunfähigkeitsversicherung insgesamt der Summe des eigenen Nettoeinkommens entsprechen. Auf diese Weise schützen Sie sich vor starken finanziellen Einbußen im Falle der Berufsunfähigkeit. Gerne sind wir Ihnen bei der exakten Berechnung Ihres derzeitigen Versicherungsschutzes behilflich.

Probleme spezieller Berufsgruppen bei der Ermittlung der angemessenen Versorgung

-Berufseinsteiger

Berufseinsteiger müssen in der Regel erst fünf Jahre einzahlen, bevor sie einen wirksamen Anspruch auf gesetzliche Berufsunfähigkeits- bzw. Erwerbsunfähigkeitsrente haben. Da sich diese jedoch nach dem Einkommen des Versicherten richtet und Berufseinsteiger zunächst eher niedrige Löhne beziehen, reicht der Versicherungsschutz auch nach Ablauf der fünfjährigen Wartezeit nicht aus.

-Besserverdienende Arbeitnehmer

Die so genannte Beitragsbemessungsgrenze legt fest, welche Summe höchstens in die gesetzliche BUV eingezahlt werden darf. Auch Spitzenverdiener dürfen diese Grenze nicht überschreiten. Das hat zur Folge, dass der einmal erreichte Lebensstandard nach Verlust der Arbeitskraft nicht aufrechterhalten werden kann. Die Einkünfte aus der Berufsunfähigkeitsversicherung liegen dann weit unter dem bisherigen Arbeitsentgelt. Der soziale Abstieg ist vorprogrammiert.

-Selbständige/Unternehmer

Mit dem Haushaltsbegleitgesetz von 1984 wurden die Voraussetzungen für den Erhalt einer BU- bzw. EU-Rente erheblich verschärft. Freiwillig Versicherte haben demnach nur noch dann einen Anspruch auf EU-Rente, wenn sie vor 1984 bereits 60 Monatsbeiträge eingezahlt hat und zudem seit dem 01.01.1984 freiwillige Beiträge leistet. Jüngere Selbstständige, die freiwillig versichert sind nur dann ausreichend geschützt, wenn sie , zusätzlich zur Erfüllung der fünfjährigen Wartezeit, mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge gezahlt haben.

-Handwerker

Grundsätzlich sind Handwerker über die jeweilige Handwerkskammer pflichtversichert. Wer sich allerdings selbstständig macht, hat die Möglichkeit, sich hiervon befreien zu lassen. Voraussetzung ist hierbei, dass mindestens 216 Monatsbeiträge der Pflichtversicherung beglichen wurden. Der Antrag auf Befreiung wird an die jeweilige Landesversicherungsanstalt gestellt. Aus den Regelbeiträgen die während der Zeit der Pflichtversicherung entrichtet wurden, entsteht der Anspruch auf eine BU-Rente von ca. 600 €.

-Freiberufler

Freiberuflich Tätige sind in der Regel über das berufsständische Versorgungswerk versichert. Anders als bei der gesetzlichen Variante ist hier keine Wartezeit für Berufseinsteiger vorgesehen. Außerdem richten sich die Leistungen stärker nach der eingezahlten Beitragssumme. Wobei die Pflichtbeiträge sich natürlich nach der allgemeinen Beitragsbemessungsgrenze richten. Im Gegensatz zur gesetzlichen Versicherung, sind Aspekte wie z.B. Ausbildungszeiten. Mitunter werden die Leistungen nur gewährt, wenn durch die Berufsunfähigkeit die Kanzlei oder Praxis aufgegeben wird.
Da die Regelungen der jeweiligen Versorgungswerke auf Bundesebene nicht einheitlich sind, lassen sich hierzu jedoch keine allgemeingültigen Aussagen treffen.

-Beamte

Beamte werden oft wegen der vergleichsweise hohen Versicherungsleistung beneidet, welche ihnen durch ihr eigenes Versorgungsgesetz zuteil wird. Doch auch dieses ist bei weitem nicht ohne Versorgungslücken. Nicht nur das Beamte ebenfalls der fünfjährigen Wartefrist unterliegen, ehe sie einen Anspruch auf BU-Rente haben, ihre private Absicherung endet zudem häufig schon vor dem 60. Lebensjahr. Dies ergibt sich aus dem Umstand, dass bereits nach 40 ruhegehaltsfähigen Jahren das Höchstmaß an Versorgungsansprüchen erreicht ist.

-Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH(GGF)

Für beherrschende GGF ist es besonders wichtig, dass sie über private Versicherungen versorgt sind. Im Gegensatz zu den nicht beherrschenden GGF sind sie sozialversicherungsfrei und damit selbst für ihre Versorgung verantwortlich. Es stehen ihnen verschiedene Modelle der betrieblichen Altersvorsorge zur Auswahl. Im Falle einer Berufsunfähigkeit bestehen keine oder nur das Mindestmaß an Ansprüchen auf BU- bzw. EU-Rente. Die Versorgungssituation der nicht beherrschenden GGF entspricht im wesentlichen der eines Angestellten, sie sind Pflichtversicherte der gesetzlichen Rentenversicherung.


Berufsunfähigkeitsversicherung Hauptseite
Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherungsangebote

[Home] [Persönliches Angebot] [Terminologie,Begriffe] [Impressum] [Datenschutz/Nutzungsbedingungen] [Weitere Versicherungen]
[
Wie sieht heute die gesetzliche Absicherung aus? Beispiele aus dem Leben]
[Höhe der privaten Vorsorge/ Probleme spezieller Berufsgruppen]
[
Ursachen von Berufsunfähigkeit/ Leistungsfälle]

Copyright © 2001 H.S.V. GmbH